Uhlenberg als Chef des CDU-Agrarausschusses bestätigt!

1058446189_simg0016geschnittenDie gestrige Landesdelegiertenversammlung des Agrarausschusses der nordrhein-westfälischen CDU setzte Zeichen für eine neue, CDU-geführte, Agrarpolitik in NRW.

„Mit der CDU wird es in NRW eine Landwirtschaftspolitik des Wettbewerbs und nicht der Ideologie geben“, kündigte der Vorsitzende des CDU-Agraraussusses, Eckhard Uhlenberg MdL, in seiner Rede an die Delegierten an. Zielpunkt für diesen Politikwechsel ist für die CDU-Landwirte die Landtagswahl 2005.


Anregungen hierzu holten sich die Teilnehmern der Tagung im niederrheinischen Wesel bei den Gastrednern der Veranstaltung, dem CDU-Generalsekretär in NRW, Hans-Joachim Reck, und dem neuen niedersächsichen Landwirtschaftsminister, Hans-Heinrich Ehlen. „Die intensiven Betriebe in Niedersachsen und NRW haben ähnliche Probleme und Chancen. Mit einer vernünftigen CDU-Landwirtschaftspolitik in Nordrhein-Westfalen hätten wir eine bessere Ausgangslage für eine weniger regulative und mehr wettbewerbsorientierte Politik für die Landwirte und für den ländlichen Raum“, machte er den Zuhörern Hoffnung.

Trotz dieser Zukunftsaussichten standen die aktuellen Beschwernisse für die Landwirte im Vordergrund der Tagung. Der Unmut der Bauern über „unerklärbare Vorstöße zur Gülle- und Kompostverbrennung“, über die Hennenhaltungsverordnung sowie die hitzige Debatte im rot-grünen Regierungslager zu Standort und Rolle der Landwirtschaftskammern bestimmten die Diskussion. Uhlenberg: „Die Kammern schwächen zu wollen, kann nicht Ziel von vernünftiger und konsensualer Politik mit den betroffenen Landwirten sein.“ Uhlenberg spricht sich für das verabschiedete 2-Standorte-Modell Münster und Bonn, mit juristischem Sitz in Münster, aus. „Wenn Rot-Grün versucht, seine ideologische Politik gegen die Bauern weiter auf diese Weise durchzudrücken, werden sie der gesamten Landwirtschaft schaden und den internationalen Wettbewerbern weiter in die Hände spielen.“

Deutliche Worte, die die Landwirte von Ihrem Vorsitzenden hörten und die sie dementsprechend honorierten. Der bisherige Landesvorsitzende, Eckhard Uhlenberg, wurde mit einem 100%-Ergebnis wiedergewählt. Stellvertetende Vorsitzende wurden Franz-Josef Hollands, Bernhard Kleickmann, Hans Leser und Urban-Josef Jülich.

„Ein starkes Team“, stellte Uhlenberg fest, „mit dem wir - gemeinsam mir Jürgen Rüttgers - in den kommenden Wahlen das Bekenntnis der CDU zur Wichtigkeit des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft bekräftigen wollen.“

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