PFT: Dass derjenige, der als erster das Problem anpackt und bekämpft, von SPD und Grünen beschimpft wird, ist der eigentliche Skandal
"Dass derjenige, der das Problem PFT als erster anpackt und bekämpft, von den Grünen und der SPD beschimpft wird, das ist der eigentliche Skandal. Aber jetzt ist das Täuschungsmanöver von SPD und Grünen in sich zusammengebrochen." Das stellte der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Kress in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses im Düsseldorfer Landtag fest. Um die Veröffentlichung der PFT-Werte durch das NRW-Umweltministeriums ging es in der Debatte. Darin erinnerte Kress daran, dass die Grünen mit Frau Höhn von 1995 bis 2005 die politische Verantwortung im Düsseldorfer Umweltministerium trugen. In dieser Zeit sei das PFT auf die Äcker aufgetragen worden, ohne dass Frau Höhn tätig geworden sei. Kress an den Grünen Remmel gewandt: "Und heute stellen Sie sich hin und versprühen Gift gegen Umweltminister Uhlenberg."
Die Folgen der Höhn´schen Untätigkeit habe die heutige Landesregierung und insbesondere Umweltminister Eckhard Uhlenberg zu schultern, machte Friedhelm Ortgies, Sprecher der CDU im Umweltausschuss, deutlich. Aber im Gegensatz zu seiner Vorgängerin stelle sich Uhlenberg der Herausforderung. Ortgies: "Der CDU-Umweltminister hat mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog, angefangen bei der Sanierung der Flächen bis hin zu ständigen Kontrollen, den Kampf gegen das PFT aufgenommen. Und er hat Erfolg. Heute kann man feststellen: Das Trinkwasser ist sauber. Das haben übrigens auch die Grünen und die SPD in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses des Düsseldorfer Landtag nicht bestritten. PFT ist kein nordrhein-westfälisches Problem, sondern das Gift tritt bundesweit in Erscheinung. Dank Uhlenberg aber ist NRW bei der Bekämpfung von PFT Vorreiter und Beispiel gebend in der Bundesrepublik."
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