Höhn soll stillgelegte Flächen als Futterflächen freigeben
Die CDU-Landtagsfraktion hat NRW-Umweltministerin Höhn „Desinteresse und Tatenlosigkeit“ gegenüber den Dürreschäden in der Landwirtschaft vorgeworfen. Der stellvertretende Vorsitzende und agrarpolitische Sprecher Eckhard Uhlenberg forderte, stillgelegte Flächen als Futterflächen freizugeben. „So könnte man den gebeutelten Bauern schnell, unbürokratisch und ohne zusätzliches Geld helfen“, sagte Uhlenberg. Die meisten anderen Bundesländer hätten dies getan, NRW nicht. Auf Stilllegungsflächen sei normalerweise jede Nutzung, also auch die Fütterung von Tieren, verboten.
NRW sei zwar nicht so stark von den Folgen der Trockenheit betroffen. Dennoch forderte Uhlenberg Höhn auf, sich bei der EU in Brüssel für die landwirtschaftlichen Betriebe einzusetzen: „Hier geht es nicht um Finanzspritzen, sondern um eine in der Krise sinnvolle Ausnahmeregelung.“
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