Friedhelm Ortgies: "Weiterhin starke Landwirtschaft und Gartenbau in Nordrhein-Westfalen"

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Zur Agrar- und Gartenbaupolitik in Nordhrein-Westfalen erklärt Friedhelm Ortgies, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen:

"Eine Realisierung der Wahlaussagen von rot-rot-grün ist eine Gefahr für den Agrar- und Gartenbaustandort Nordrhein-Westfalen. Ich empfehle jedem, sich die agrarpolitischen Aussagen der Parteien genau anzuschauen. So wird im Wahlprogramm der Grünen der größere Unter-Glas-Anbau strikt abgelehnt. Dies wäre das Ende des Gartenbaulandes Nr. 1 mit 50.000 Arbeitsplätzen und 5.400 Ausbildungsplätzen in Nordrhein-Westfalen.

Die Grünen wollen mit der Abschaffung der baurechtlichen Privilegierung die Tierhaltung einschränken. Dies gefährdet 70 Prozent des Einkommens der Landwirtschaft, welches aus der Tierhaltung stammt.

SPD und Grüne sind bereit zum Bündnis mit den Linken, obwohl sich die Spitzenkandidatin der Linken in Nordrhein-Westfalen für eine Enteignung von Grund und Boden ausspricht. SPD und Grüne distanzieren sich bis heute nicht eindeutig von den Linken.

Die von den Grünen geforderte Eingliederung der hoheitlichen Aufgaben in die Umweltverwaltung bedeutet die Zerschlagung der Landwirtschaftskammer. Dies lehnen wir strikt ab. Auch hier würden zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet und eine praxisnahe und leistungsstarke Agrarverwaltung zerstört. Das ist mit der CDU nicht zu machen. Weiter setzt sich die CDU im Gegensatz zur Opposition dafür ein, dass die direkten Einkommensbeihilfen über die sogenannte "erste Säule" auch nach 2013 angemessen finanziert werden.

Die Umwelt- und Agrarpolitik der rot-grünen Ära bis 2005 war geprägt von gegenseitigem Misstrauen. Minister Eckhard Uhlenberg hat die Konfrontation zwischen Umwelt und Naturschutz beendet. Diesen erfolgreichen Weg will die CDU auch in Zukunft weiter gehen."

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