Eckhard Uhlenberg: Tierschutz und Religionsfreiheit beim Schächten versöhnen
Wenn die Initiative der CDU erfolgreich ist, haben wir alle Chancen, Tierschutz und Religionsfreiheit zu versöhnen“, erklärte der Vorsitzende des Agrarausschusses der CDU NRW und agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Eckhard Uhlenberg, anlässlich des muslimischen Opferfestes. Uhlenberg bezog sich dabei auf eine Anhörung zum Schächten, die auf Antrag der CDU noch vor der Sommerpause im Agrarausschuss des Landtages stattfinden soll.
„Wir wollen das betäubungslose Töten von Tieren nur noch dann erlauben, wenn wissenschaftlich erwiesen ist, dass unbetäubte Tiere nicht mehr leiden als betäubte und wenn der Antragsteller klar und eindeutig belegen kann, dass seine Religionsgemeinschaft das Schächten zwingend vorschreibt. Dafür müssen wir uns besonders um den Austausch mit den betroffenen Religionsgruppen bemühen“, erläuterte Uhlenberg und verwies dabei auch auf einen entsprechenden Antrag, den die CDU-Landtagsfraktion in den Landtag eingebracht hat.
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