Landtagsabgeordnete Schulze Föcking führt CDU-Agrarausschuss in NRW
Mit 91,5 % wählte die Delegiertenversammlung des nordrhein-westfälischen CDU-Agrarausschusses Christina Schulze Föcking zu ihrer Landesvorsitzenden.
Schulze Föcking löst damit den bisherigen Vorsitzenden Bernhard Conzen ab. Die 34jährige staatlich geprüfte Landwirtin aus dem Kreis Steinfurt führt damit den knapp 10.000 Mitglieder starken CDU-Agrarausschuss in Nordrhein-Westfalen. Schulze Föcking: „Mit dem Agrarausschuss haben wir bei der CDU als einzige Partei ein Sprachrohr der Landwirte. Wir wollen für den Berufsstand und für den ländlichen Raum allgemein Politik machen und nicht – wie SPD und Grüne – Landwirte, Verbraucher gegeneinander ausspielen.“ Landwirte seien nicht nur in der Nahrungsmittelerzeugung tätig, sondern auch im Umweltschutz unverzichtbar. Darüber hinaus sei die Landwirtschaft für viele Regionen des Landes ein Identitätsfaktor und für die Kultur vor Ort unverzichtbar. Mit jedem Hof der aufgebe, gehe eine teilweise jahrhundealte Tradition verloren. Ihr Ziel sei es daher, diesen Trend zu stoppen.
Schulze-Föcking strebt eine engere Verzahnung der Arbeit der Landtagsfraktion und des Agrarausschusses an. In einer Allianz der Praktiker wolle man gemeinsam gute und vernünftige Alternativen zur aktuellen Landwirtschaftspolitik ausarbeiten und vortragen.
Zu Stellvertretenden Landesvorsitzenden wählte die Tagung in der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer in Köln-Auweiler die Landtagsabgeordnete Maria Westerhorstmann aus dem Kreis Paderborn, Arndt Cappell-Höpken (Kreis Wesel), Josef Schmitz (Kreis Heinsberg) und Cornel Lindemann-Berk (Rhein-Erft Kreis.)
Rainer Deppe MdL, Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sprach als Gastredner der Tagung und attackierte SPD und Grüne scharf: „Die SPD findet in Landwirtschaftspolitik und Umweltpolitik gar nicht statt. Sie interessieren sich einfach nicht für den ländlichen Raum und die Landwirte. Die Grünen dagegen, ob Herr Trittin, Frau Künast oder Herr Remmel haben - selbst keinerlei ländlichen Hintergrund und keine fachliche Kompetenz - immer einen Schuldigen und immer eine Meinung. Dabei sind wir die wahren Grünen und waren das schon immer. Bei uns sind Landwirte - wohl die Fachleute in Sachen Umwelt, Natur und Verbraucherschutz - eng eingebunden und mit dabei.“